Katholische Kirchengemeinde <strong>Elz</strong>
Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz der kath. Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer, Elz

Die Kirche

Die Kirche St. Johannes der Täufer wurde 1892 von dem Baumeister Rock aus Nassau geplant und gebaut. Rock plante eine Kirche, die von den Kunstrichtungen des späten Klassizismus und der Neuromanik geprägt ist. Heute handelt es sich bei der Pfarrkirche um einen neuromantischen Bau aus unverputzten Natursteinen. Rundbögen bestimmen die innere wie die äußere Gestaltung.


Besondere Elemente

Der Hochaltar:
 
Der barocke Hochalter aus dem 17. Jahrhundert stellt die Marienkrönung dar. Das große Relief zeigt drei göttliche Personen, den Vater, den Sohn und den Hl. Geist, die Maria, die Gottesmutter, krönen.  Die Herkunft des Kunstwerks ist umstritten. Der Altar soll aus dem ehemaligen Kloster Ilbenstadt in der Wetterau stammen.
 
Die Seitenaltäre:
 
Die Seitenaltäre entstanden in der Rokokozeit. Sie standen bis 1875 im Limburger Dom. Beide Altäre sind in drei Zonen gegliedert. Ein Altar zeigt die Darstellung des Letzten Abendmahls. Das Gemälde ist von zwei Heiligenfiguren, der heiligen Katharina und des heiligen Joseph eingerahmt. Der obere Aufsatz zeigt das Lamm Gottes auf dem Buch mit den sieben Siegeln. Der zweite Altar stellt die Himmelfahrt Marias dar. Das Ölgemälde wird von dem heiligen Johannes Nepomuk und dem heiligen Blasius eingerahmt.
 
Kreuzigungsgruppe:
 
Die Kreuzigungsgruppe ist eine Plastik von Johann Neudecker. Sie gehört der Stilrichtung Barock, speziell der „Hadamarer Schule“ an. Sie zeigt Jesus am Kreuz. Rechts und links stehen Figuren die die trauernden Frauen darstellen.
 
Die Schröter-Madonna:
 
Die gotische Schröter-Madonna ist eine Kopie. Das Original steht in Hallgarten im Rheingau. Die Figur gehört zu den beliebtesten mittelalterlichen Tonplastiken. Die Weintrauben in der Hand des Kindes sind ein Hinweis auf die Passion Christi und auf die Ehrlösung durch sein Blut.